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Kieferorthopädie Leverkusen Opladen

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Schnarcherschienen

„ENDLICH RUHIGE NÄCHTE“

Schnarchschienen gegen Schnarchen

Schnarchen entsteht durch eine Verengung der oberen Atemwege. Das kann durch vergrößerte Mandeln und Polypen, bei Übergewicht oder bei Zahn- und Kieferfehlstellungen der Fall sein. Die Weichteile legen sich dann aneinander und geraten durch den Luftstrom der Atmung in Schwingung, dadurch flattern und schwingen die Weichgewebe und erzeugen das typische Schnarchgeräusch.

Bei starker Verengung kann es auch zu einer völligen Blockade, also zu Atemaussetzern kommen. Das nennt man Schlafapnoe. Der Schlaf wird dadurch gestört und es besteht ein erhöhtes Risiko für eine Beeinträchtigung Ihrer Gesundheit.

Betroffene bemerken ihr eigenes Schnarchen oft gar nicht. Häufig leiden sie aber unter den charakteristischen Symptomen: Halsschmerzen, Heiserkeit, Zähneknirschen und Müdigkeit oder Partner weisen sie darauf hin.

Schnarchen und Atemaussetzer bei Kindern

Auch bei Kindern kann der Schlaf durch nächtliche Atemaussetzer bereits gestört sein. Zu schmale, zu kleine oder zu weit hinten liegende Kiefer engen den Platz für die Zunge ein und begünstigen ebenso wie beim Erwachsenen eine Verengung der oberen Atemwege.

Ausgeprägte Formen der Schlafapnoe können beim Kind, anders als beim Erwachsenen tagsüber auch eine überhöhte Aktivität verursachen. Die Symptomatik kann der von ADHS ähneln. Eine kieferorthopädische Korrektur solcher Fehlstellungen kann die gesamte gesundheitliche Entwicklung positiv beeinflussen und lebenslänglich das Risiko für Schlafstörungen reduzieren.

Folgen einer Schlafapnoe

Der durch Atemaussetzer fehlende Tiefschlaf kann gravierende Folgen haben.
Mögliche Folgen reichen von schneller körperlicher Erschöpfung, Herz-Kreislauferkrankungen, über ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall, Hirnschädigung, Niereninsuffizienz, Tinnitus, Diabetes oder auch Erektionsstörungen, bis hin zu einem erhöhten Unfall-Risiko (Sekundenschlaf 3 bis 7 mal häufiger).

Was kann man tun?

Schnarcherschienen können effektiv helfen

Die „Schnarcherschiene“ – auch „Unterkieferprotrusionsschiene“ (UKPS) genannt – schiebt den Unterkiefer leicht nach vorne. Dadurch werden die oberen Atemwege erweitert, wodurch man erheblich besser Luft bekommt und im besten Falle das Schnarchen komplett aufhört. 

Das funktioniert natürlich nur, wenn die Einengung im Rachenraum liegt und nicht zu extrem ausgeprägt ist. Deshalb ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Schlafmedizinern und HNO-Ärzten unbedingt erforderlich.

Wichtig ist, dass die Schienen exakt angepasst werden, um das Risiko für unerwünschte Zahnbewegungen auf ein Minimum zu reduzieren. Wir empfehlen daher unbedingt, eine zahnärztliche Untersuchung, Planung und Behandlung mit individuell gefertigter Unterkieferprotrusionsschiene beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Alternativ oder ergänzend zur nächtlichen Unterkieferprotrusionsschiene kommen die nächtliche Überdrucktherapie mittels cPap-Maske, operative Verfahren, myofunktionelle Therapie und Kieferorthopädie in Betracht. Wir beraten Sie gern, ausführlich und individuell zum Thema Schnarchschienen » KONTAKT

Fragebogen: Harmloses Schnarchen oder gesundheitliches Problem?

Falls der Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung besteht, können Sie unseren Fragebogen benutzen, der schon einmal einen ersten Hinweis geben kann. Einfach Fragebogen herunterladen, ausdrucken, ausfüllen, und zum Termin mitbringen. 

Wir bieten Ihnen gerne eine persönliche Untersuchung und Beratung an, und schauen auch ob Sie grundsätzlich für das Tragen einer Schnarcherschiene geeignet sind.

» Download: Fragebogen_Schnarcherschienen_Praxis-Dr-Schrey-Kieferorthopaedie-Opladen.pdf

Ablauf bei Verdacht auf schlafbezogene Atemstörungen mittels Unterkieferprotrusionsschiene "UKPS"

  1. Besuch bei Ihrem Hausarzt, und ggf. Überweisung zu einem Facharzt mit Zusatzbezeichnung Schlafmedizin / Polygraphie / Polysomnographie
  2. Überweisung zum Zahnarzt oder Kieferorthopäden zur Prüfung der Zahnmedizinischen Voraussetzungen für eine Behandlung mittels einer UKPS
  3. Bei Eignung Anfertigung einer UKPS (Unterkieferprotrusionsschiene)
  4. Abformung und dreidimensionales Registrat der Start-Protusionsposition
  5. Eingliedern der UKPS
  6. Nach 3 Wochen Nachuntersuchung der Schiene
  7. Überweisung zum Vertragsarzt zur Überprüfung der Wirksamkeit der Protrusion
  8. Ggf. Nachadaption des Unterkiefervorschubs durch ZA auf Veranlassung des Vertragsarztes (ggf. zurück zu 7.)
  9. alle 6 Monate Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden

Neu: Jetzt Kassenleistung

Seit dem 01.01.2022 werden bei vorliegender ärztlicher Diagnose einer Atemstörung die Kosten für eine Schnarchschiene durch die Krankenkassen übernommen. Schnarcherschienen ohne eine ärztliche Diagnose bleiben weiterhin eine Privatleistung. Mehr dazu in unserer » News-Rubrik.

App-Tipp: „SnoreLab“ – Die mobile App zur Schnarchanalyse

Mit dieser Schnarch-Analyse-App können Sie Ihr Schnarchen während des Schlafs aufzeichnen, messen und reduzieren. Erstellt Aufnahmeproben von Ihrem Schnarchen, Misst die Schnarch-Intensität, Erstellt Schlafstatistiken und vieles mehr.

» Download bei Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.snorelab.app

» Download im Apple App-Store: https://apps.apple.com/de/app/snorelab/id529443604

 

Fragen und Antworten zum Thema Schnarchen

Beim Schnarchen erhöhen meist verengte Atemwege die Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft. Gemeinsam mit der im Schlaf erschlafften Mund- und Rachenmuskulatur flattern dann Zäpfchen und Gaumensegel beim Ein- und Ausatmen. Dieses Flattern erzeugt dann die charakteristischen Schnarchgeräusche.

Einfaches Schnarchen ohne Atemaussetzer ist weitestgehend ungefährlich. Treten allerdings regelmäßig Atemaussetzer ein, belastet das das Herz-Kreislaufsystem. Wir empfehlen Ihnen, unseren Fragebogen-Check durchzuführen, und sich gegebenenfalls fachärztlich beraten zu lassen.

Im Prinzip kann jeder davon betroffen sein. Insbesondere heben sich allerdings folgende Risikofaktoren hervor: Hypertonie (Bluthochdruck), Übergewicht (BMI > 30), Alter über 50 Jahre, Halsumfang > 40cm, männliches Geschlecht.

Typischerweise durch starke Schnarchgeräusche, die von kurzen oder auch längeren Atempausen unterbrochen werden, auf die meist ein heftiger Atemzug folgt. Fragen Sie Ihren Partner oder Angehörige. Es gibt auch eine digitale Hilfe: Z.B. die Mobile-App „SnoreLab“, sie analysiert ihr schlafverhalten, und gibt Ihnen nach dem Aufwachen detaillierte Infos.

» Download bei Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.snorelab.app

» Download im Apple App-Store: https://apps.apple.com/de/app/snorelab/id529443604

Die Therapie einer Schlafapnoe hängt unter anderem vom Schweregrad der Erkrankung und der Ursache ab. Bei einer leichten Schlafapnoe können Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, oder Vermeidung der Rückenlage beim Schlafen helfen. Schwerer Formen bedürfen zusätzlicher Maßnahmen, wie eine Unterkieferprotrusionsschiene (Schnarcherschiene).

Alternativ oder ergänzend zur nächtlichen Unterkieferprotrusionsschiene kommen die nächtliche Überdrucktherapie mittels cPap-Maske, operative Verfahren, myofunktionelle Therapie und Kieferorthopädie in Betracht.

Bei dieser Art der Schlafstörung kommt es zu Atemaussetzern von länger als 10 Sekunden. Als Folge hieraus resultiert eine mangelnde Sauerstoffversorgung des Körpers inklusive des Gehirns sowie eine wiederkehrende Weckreaktion. Ein erholsamer Tiefschlaf ist nicht möglich und die Leistungsfähigkeit am Tag spürbar eingeschränkt.

Die gesundheitlichen Folgen sind gravierend: Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, erhöhtes Herzinfarktrisiko, erhöhtes Schlaganfallrisiko, Sekundenschlaf und Tagesmüdigkeit, Depressionen und Lustlosigkeit oder auch eine gestörte Sexualität können durch eine Schlafapnoe hervorgerufen werden.

Mit Hilfe einer „Schnarchschiene“ – auch „Unterkieferprotrusionsschienen“ (UPS) genannt – wird der Unterkiefer während des Schlafs etwas nach vorne positioniert, ohne jedoch den Kiefer starr zu fixieren. Wir empfehlen unbedingt eine fachärztliche Beratung und die individuelle Anfertigung durch einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden.

Die Kosten hängen vom individuellen Behandlungsaufwand ab, wir können Ihnen bei einem Beratungsgespräch ein individuell passendes Angebot machen. Seit dem 01.01.2022 werden bei vorliegender ärztlicher Diagnose einer Atemstörung die Kosten für eine Schnarcherschiene häufig durch die Krankenkassen übernommen. Bei nichtkrankhaftem Schnarchen erstatten Krankenkassen die Kosten für die Schnarcherschiene nicht, diese sind in diesem Fall weiterhin eine Privatleistung.

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